Kirchliche Trauung Schritt für Schritt: Alles, was Sie wissen müssen

Viele Menschen entscheiden sich dafür, ihre Ehe nach der standesamtlichen Trauung mit einer kirchlichen Trauung zu besiegeln, sei es aus religiöser Überzeugung oder aus Respekt vor der Tradition. So schön eine kirchliche Trauung auch sein mag, sie erfordert ein hohes Maß an Organisation, nicht nur bei der Auswahl der richtigen Kirche oder des richtigen Pfarrers, sondern auch bei der Bewältigung der administrativen und praktischen Aspekte.


Wie in unserem vorherigen Artikel erwähntIn Ungarn ist es unter den Konfessionen üblich, dass eine kirchliche Trauung an sich nicht rechtsgültig ist, sondern erst nach einer standesamtlichen Trauung gefeiert werden kann. Darüber hinaus verlangen fast alle Religionsgemeinschaften irgendeine Form der Vorbereitung, aber die genauen Anforderungen sind unterschiedlich. Die Kosten für die Vorbereitung, die Erlangung von Genehmigungen, die Buchung einer Kirche oder eines anderen Veranstaltungsortes sowie die Kosten für Musik und Dekoration wirken sich auf die endgültigen Kosten aus. Es lohnt sich daher, frühzeitig mit der Planung zu beginnen, um eine reibungslose Zeremonie zu gewährleisten, die den Bedürfnissen des Paares entspricht.

In der römisch-katholischen Kirche

Der Verlobungsunterricht ist ein obligatorischer Teil der Hochzeitsvorbereitungen, und das kann bedeuten, dass die Paare mehrere Termine wahrnehmen müssen. Die Wahl der Kirche ist frei, aber wenn sie die Zeremonie nicht in der Kirche ihres Wohnorts abhalten möchten, müssen sie die örtliche Gemeinde um Erlaubnis bitten. Es ist ratsam, die Kirche schon Monate im Voraus zu buchen, da beliebte Veranstaltungsorte schnell ausgebucht sind. Die Kirche erhebt keine obligatorische Gebühr für die Trauung, aber es ist üblich, der Kirche eine Spende zukommen zu lassen, deren Höhe variiert. Hinzu kommt der Kantor, Dekoration und andere Dienstleistungen können extra berechnet werden.

Eine kirchliche Trauung hat eine spirituelle und emotionale Bedeutung /Foto: Shutterstock

Die Hochzeit in der Reformierten Kirche

Einer der ersten Schritte ist die Wahl einer Kirche und eines Pfarrers, die ebenfalls im Voraus vereinbart werden sollten. Wenn Sie den Gottesdienst in einer anderen Kirche abhalten möchten, benötigen Sie möglicherweise die Erlaubnis des zuständigen Pfarrers. Verlobungsstunden sind hier nicht obligatorisch, aber der Pfarrer wird in der Regel zumindest ein oder zwei Gespräche mit den Kandidaten empfehlen. Eine Gebühr für die Trauung ist nicht festgelegt, aber das Paar bietet in der Regel eine Kirchenspende an, deren Höhe im Voraus erfragt werden kann.

In der lutherischen Kirche

ist der Planungsprozess ähnlich: Die Paare sollten zunächst mit dem Pfarrer klären, welche Vorbereitungen erforderlich sind und wie viel Zeit vor der Hochzeit für die Verlobungsaufklärung zur Verfügung steht. Auch hier ist es ratsam, die Kirche weit im Voraus zu buchen, und die Höhe der Kirchenspende variiert je nach den örtlichen Gepflogenheiten.

Ein intimer Moment bei einer jüdischen Hochzeit in Ungarn /Foto: Shutterstock

A Jüdische Hochzeit Organisation von

kann ein längerer Prozess sein, da neben der Konsultation eines Rabbiners auch bestimmte religiöse Anforderungen erfüllt werden müssen. Vor der Eheschließung muss das Paar eine so genannte Mikwe (rituelles Bad) besuchen, und wenn einer der Partner nicht jüdischer Herkunft ist, kann der Prozess des Eintritts mehrere Monate dauern. Neben der Wahl des Hochzeitsortes und der Anwesenheit des Rabbiners ist auch die Organisation eines koscheren Caterings eine wichtige Aufgabe. Eine Hochzeit in einer Synagoge ist in der Regel mit erheblichen Kosten verbunden, da das Honorar des Rabbiners, das koschere Catering und andere Dienstleistungen übernommen werden müssen.

Islam, Baptisten, Unitarier oder andere kleinere Konfessionen

die Organisation der Trauung hängt von der individuellen Vereinbarung ab. In den meisten Fällen besteht der erste Schritt darin, einen religiösen Führer zu kontaktieren, der das Paar über die notwendigen Vorkehrungen informiert. In einigen Fällen können Zeugen oder die Zustimmung der Gemeinde erforderlich sein. Auch hier variieren die Kosten, wobei einige Trauungen kostenlos sind und andere um eine Spende gebeten werden.